Thielen, Notabelnpolitik in Koblenz

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Katharina Thielen, Notabelnpolitik in Koblenz. Partizipationschancen in der reaktionären Rheinprovinz (1815–1848), Trier 2020 (Geschichte & Kultur. Kleine Saarbrücker Reihe 8). ISBN 978-3-89890-218-2 – 290 S., geb., 21 cm × 15 cm, 540 g, 24 Abb., 6 Stammt.

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Beschreibung

In dieser Arbeit untersucht Katharina Thielen die Möglichkeiten der politischen Partizipation zwischen 1815 und 1848 am Beispiel der Stadt Koblenz. Der Untersuchungszeitraum wird in der geschichtswissenschaftlichen Forschung als Übergangszeit Zwischen Restauration und Revolution (Faber), Zwischen Reform und Revolution (Koselleck), Zwischen Restauration, Reform und Revolution (Fahrmeir) oder Zwischen Frankreich und Preußen (Koltes) bezeichnet und gemeinhin als Phase des politischen Stillstands oder Rückschritts interpretiert.

Allerdings bildete sich im Laufe der vorangegangenen französischen Herrschaftsphase (1794–1815) in den linksrheinischen Städten eine neue, an Besitz und Leistung orientierte Führungsschicht, die sich aus dem bürgerlichen und adeligen Milieu zusammensetzte und als Notabelngesellschaft bezeichnet wurde. Koblenz ist als Verwaltungszentrum der preußischen Rheinprovinz, ehemalige Hauptstadt des Rhein-Mosel-Departements und einstige Residenzstadt des Kurfürsten von Trier besonders geeignet, um politische Machtstrukturen offenzulegen und Kontinuitäten und Brüche innerhalb der Verwaltungsgeschichte aufzuzeigen. Im Vordergrund steht die Frage, inwiefern sich die Notabeln nach dem Herrschaftswechsel behaupten und ihre Ansprüche auf eine politische Teilhabe unter Preußen durchsetzen konnten.

Zusätzliche Information

Gewicht 540 g
Größe 21 × 15 × 3 cm